Wer sich entschlossen hat, im Webdesign seine berufliche Zukunft zu sehen, hat eine anstrengende, aber interessante und abwechslungsreiche Ausbildung vor sich. Viele verschiedene Komponenten müssen erlernt werden, und sicher beherrscht werden, wenn man in der IT Branche überhaupt oder dann in einem speziellen Bereich arbeiten will. Natürlich sollte man auch über ein gewisses Auge, was grafische Darstellung betrifft, verfügen, und die Fähigkeit mitbringen, sich in einen unbedarften User hinein zu versetzen, denn nur dann kann man wirklich einen guten Job machen.
Im Webdesign kommt es darauf an, vielen Ansprüchen zu genügen. Zuallererst ist man natürlich seinem Auftraggeber verpflichtet, und hat die Wünsche dieses Kunden auch in erster Linie zu erfüllen, auch wenn sie manchmal nicht der eigenen Meinung entsprechen. Man kann beratend einige Vorschläge machen, doch der Kunde ist, wie überall, König. Da vom Design einer Website, und somit von der Arbeit eines Webdesigners auch die Umsatzzahlen abhängig sein können, muss man in diesem Beruf jedoch durchaus wissen, was man tut.
Der Umgang mit Software, Programmiersprachen und Grafikproblemen gehört zum täglichen Brot im Webdesign. Sogar Bildbearbeitungsprogramme müssen beherrscht werden, denn kaum eine Site im World Wide Web zeigt keine Fotos, Bilder oder Zeichnungen, die irgendwie in das Layout mit eingebunden sind. Die genaue Abwägung, wie Kundenwünsche umzusetzen sind, und mit der Bedienbarkeit und Lesbarkeit der Seite aus der Sicht der User zu kombinieren sind, muss bei jedem Auftrag erfolgen. Die Gestaltung des Menüs, die Farbwahl und auch der Rest der Navigation müssen optisch, funktional und in allen anderen Bereichen optimal zum Thema der Seite, aber auch zur Zielgruppe auf dem Markt passen.
